Carrara
Erklärung
Denkt man an Carrara, hat man unweigerlich den Begriff Steinbruch im Kopf, und das ist auch ganz richtig so, die Übersetzung des Namens lautet Steinbruch und ist aus dem Keltischen abzuleiten. Warum dies so ist, kann man sich denken, da Carrara unweigerlich mit den Marmorbrüchen in Verbindung gebracht wird. Sie haben diese Stadt zum Einen sehr bekannt gemacht. Auch die hier ansässige Bildhauerakademie zieht viele Menschen in die Stadt, die sich mit diesem Gestein befassen möchten. Aber Carrara hat viel mehr zu bieten.
Lage
Carrara befindet sich in der italienischen Provinz Massa-Carrara und ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und eindrucksvoll in den Apuanischen Alpen gelegen. Das Gebiet um Carrara gehört zur wunderschönen Region der Toskana. Schon die Fahrt nach Carrara ist besonders eindrucksvoll, man sieht an den Hängen schon von Weitem den weißen Marmor wie Schnee glitzern. ein eindrucksvolles Naturschauspiel, dem man sich kaum entziehen kann.
Geschichte
Die Cibo-Malaspina waren seit 1663 für die Regierungsgeschäfte Carraras zuständig. So auch Herzogin Maria Theresa. Frankreich besetzte die Region 1797. Im Jahre 1806 änderte Napoleon der I. die Regierungsgeschäfte wieder und erst 1814 kamen die Nachkommen Maria Theresas wieder an die Regierung. 1859 bis 1861 wendete sich das Blatt wieder und Carrara entschloss sich, zu Sardinien und, wie jetzt noch immer, zu Italien zu wechseln.
weißer Marmor und Carrara
Der weiße Marmor von Carrara hat die Stadt berühmt gemacht. Noch als die römische Republik bestand begann der Abbau des Carrara-Marmors. Michelangelo in seiner Funktion als Bildhauer hat diesen Marmor berühmt gemacht. Er und somit auch die Stadt Carrara haben seither wechselvolle Zeiten erlebt und überlebt und ist der Marmor ist beliebter den je. Sehr interessant und zu empfehlen ist eine Besichtigung eines solchen Marmorsteinbruches.
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Sehenswürdigkeiten
Viele Gebäude Carraras erstrahlen vom weißen Marmor. Der Dom zum Beispiel, den man unbedingt gesehen haben sollte, ist zu großen Teilen aus Marmor bestehend. Sage und Schreibe 300 Jahre soll der Bau dieses eindrucksvollen und imposanten Gebäudes gedauert haben. Die Fassade zeigt sich dem Besucher und Betrachter im typisch pisanischen Stil, wobei das gesamte Gebäude auf Grund der langjährigen Bauarbeiten in verschiedenen Bauweisen errichtet ist. Auch viele Straßen, Plätze und Paläste ziert der Marmor.
Wandermöglichkeiten
Die Umgebung von Carrara lädt u.a. auch Wanderer ein, ihrer Lust zu fröhnen. Da die Stadt landschaftlich so reizvoll gelegen ist und die Wanderwege praktisch vor der Haustür beginnen, bieten sich eine Vielzahl von Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade an. Sehr interessant und reizvoll ist es zum Beispiel, von Colonnata, einem oberhalb Carraras gelegenen Bergdorf, in die Berge zu wandern. Immer wieder kann man von hier phantastische Ausblicke auf die Marmorbrüche genießen. Eine einzigartige und faszinierende Bergwelt öffnet sich dem Auge des Betrachters.
Übernachtung
Ein Tag reicht bei Weitem nicht aus, um die Stadt Carrara zu erkunden. Daher bietet es sich an, in einem der Hotels oder Pensionen zu übernachten und auch das Nachtleben mitzuerleben, wenn die Straßen ruhiger werden, die Plätze verschlafen wirken und die Tagestouristen abgereist sind, dann erst kann man sagen, man hat Carrara erlebt, dann kann man Carrara-Flair in seiner ganzen Vielfalt und in seiner trotz Tourismus erhaltengebliebenen Tradition erleben.
Zusammenfassung
Carrara - die einmalig schöne und berauschende Stadt - überall ist der Marmor zu entdecken, überall ist das toskanische Flair zu spüren und überall kann sich der Urlauber wohl fühlen. Carrara bietet für jeden seiner Besucher zahlreiche Highlights, ob Groß oder Klein, ob Jung oder Alt, wer einmal Carrara erlebt hat, der möchte zurückkommen.